


Wir möchten hier einen Messestand von Ote einmal genauer vorstellen. Zu sehen sind zwei Ausführungen des Standes auf der Bold Optical Fair – mit verschiedenen Veränderungen und Anpassungen.
Warum es diese Unterschiede gibt? Weil es nach der ersten Messe Verbesserungsmöglichkeiten gab und Anpassungen notwendig waren.
So hatte sich beispielsweise der Standort des Messestandes innerhalb der Halle verändert. Eine andere Position erfordert eigentlich immer Anpassungen, denn dadurch verändern sich Besucherführung und Sichtachsen. Deshalb haben wir unter anderem die Lichtvouten und die Beschilderung angepasst.
Auch zum Barbereich gab es Feedback. Das Design von 2025 sollte deshalb weiterentwickelt werden. Bei der vorherigen Ausgabe hatte sich gezeigt, dass eine offene Bar in der Praxis weniger gut funktionierte. Deshalb haben wir diesen Bereich angepasst. Nicht, weil er zwingend anders aussehen musste, sondern weil wir gemeinsam mit unserem Kunden darauf schauen, was in der Praxis tatsächlich funktioniert.
Genau deshalb ist es so wichtig, einen Messestand nach der ersten Ausgabe noch einmal neu zu betrachten.
Und so wurden noch viele weitere kleine und größere Anpassungen vorgenommen. Denn ein Messestand ist niemals einfach ein fertiges Endprodukt. Durch Erfahrungen, Evaluierung und Weiterentwicklung wird er immer besser.
Ein Messestand ist mehr als nur ein schöner Raum – er muss funktionieren.
Im ersten Entwurf wurden beispielsweise Holzpodeste mit Kunstrasen kombiniert. Dadurch entstand ein kleiner Höhenunterschied von etwa 2 cm. Optisch passte das sehr gut zum Look & Feel einer Festivalatmosphäre. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass diese kleine Kante durchaus eine Stolperstelle sein konnte.
Auch die Beschallung war noch nicht optimal. Durch die Lichtvouten ergaben sich zusätzliche Möglichkeiten, die Lautsprecher besser zu positionieren. Außerdem haben wir uns für leistungsfähigere Lautsprecher inklusive Verstärker entschieden.
Der Verstärker wurde in der Pantry untergebracht – einem Bereich, den es bei der vorherigen Ausgabe ebenfalls noch nicht gab. Gleichzeitig bot die Pantry zusätzlichen Stauraum, was sich nach der ersten Ausgabe als sehr praktisch erwiesen hatte.
Bei der Planung eines Messestandes schauen wir deshalb immer weiter als nur auf die Optik. Hinter einer schönen Bar, wie bei diesem Stand, passiert einiges. Und genau dort muss auch die gesamte Infrastruktur stimmen.
Das sind nicht unbedingt die Dinge, auf die Aussteller oder Besucher als Erstes achten. Sie machen jedoch einen entscheidenden Unterschied zwischen einem Café, das gut aussieht, und einem Café, das während eines Messetages wirklich funktioniert.
Denn ein gutes Standkonzept dreht sich nicht nur um das, was man sieht. Es geht auch um all die Dinge, die im Hintergrund funktionieren müssen.
Genau darüber denken wir gerne bereits bei der ersten Entwurfsphase gemeinsam mit unseren Kunden nach. So entsteht ein Messestand, der nicht nur gut aussieht, sondern vor allem praktisch, funktional und bereit für einen erfolgreichen Messetag ist.
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